Freitag, 3. Februar 2012

Deutscher Weiterbildungspreis 2011: Die Transferstärke-Methode belegt den 3. Platz

Prof. Dr. Axel Koch ist für seine Transferstärke-Methode mit dem dritten Platz beim deutschen Weiterbildungspreis 2011 ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am Donnerstag, 2. Februar, im Haus der Technik in Essen statt.

Der erste Preis ging an Prof. Dr. Josef Guttmann für seinen berufsbegleitenden Online-Masterstudiengang „Physikalisch-Technische Medizin“, der sich besonders an Ärzte richtet. Platz 2 erreichte Simone Pfeffer-Brandl für Ihre Online-Meisterausbildung Akustik- und Trockenbau (IHK).

Der dritte Platz ging an das Konzept „Transferstärke-Methode - Ein neuer Weg für mehr Praxiserfahrung und Umsetzungserfolg in der beruflichen Weiterbildung“, von Prof. Dr. Axel Koch, SRH FernHochschule Riedlingen. Mit der Transferstärke-Methode kann die Fähigkeit zur praktischen Anwendung von Weiterbildungsinhalten analysiert und somit optimiert werden. Als Ergebnis können Weiterbildungsangebote nicht nur effizienter gestaltet werden, sondern führen auch zu einem größeren und langfristigeren Umsetzungserfolg.
Nilgün Yalniz vom Haus der Technik (links im Bild) und die Moderatorin des Abends Kristin Gräfin von Faber-Castell  überreichen die Urkunde zum Platz 3 an Prof. Dr. Axel Koch
Prof. Koch zeigte sich mit dem dritten Platz für seine Transferstärke-Methode angesichts der über 50 Bewerbungen sehr zufrieden: „Das ist eine Bestätigung und Bestärkung meiner über zweijährigen intensiven Arbeit an diesem wissenschaftlich basierten Konzept, um die Wirksamkeit von Personalentwicklungsmaßnahmen zu steigern.“

Der Weiterbildungspreis wurde zum dritten Mal vom Haus der Technik in Essen zukunftsweisende Konzepte und Projekte im Bereich der Weiterbildung vergeben. Er soll die die Bedeutung betrieblicher Weiterbildung betonen und die Entwicklung entsprechender Konzepte fördern.

Freitag, 25. November 2011

Transferstärke-Methode für Deutschen Weiterbildungspreis nominiert

Prof. Dr. Axel Koch (alias Richard Gris) gehört mit seiner neu entwickelten Transferstärke-Methode zu den fünf Nominierten für den Deutschen Weiterbildungspreis.

Der Preis wird einmal im Jahr vom Haus der Technik in Essen für innovative und  zukunftsweisende Konzepte und Projekte im Bereich der Weiterbildung vergeben. Die Preisverleihung ist am Donnerstag, 2. Februar 2012 in Essen. Zuvor präsentiert Prof. Dr. Axel Koch sein Konzept am 2. Dezember 2011 vor der sechsköpfigen Jury.

Dass Neue an der Transferstärke-Methode ist, dass Koch in den letzten zwei Jahren seiner Forschung herausgearbeitet hat, welche grundlegenden Einstellungen und Fähigkeiten Fortbildungsteilnehmer besitzen müssen, damit sie selbstverantwortlich und erfolgreich Lernimpulse aus beruflichen Fortbildungen in die Praxis umsetzen. Der Begriff Transferstärke steht für die Kompetenzen, die ein Teilnehmer für einen erfolgreichen Praxistransfer braucht.

Die Transferstärke setzt sich dabei aus den drei Faktoren „Offenheit“, „Umsetzungsinitiative“ und „Veränderungskonsequenz“ zusammen. Dahinter verbergen sich in Form einer weiteren Detailanalyse insgesamt 13 Einstellungen und Fähigkeiten.

Die Kern- Idee der wissenschaftlich entwickelten Transferstärke-Methode ist nun, die Transferstärke von Teilnehmern zu analysieren und dazu passende, maßgeschneiderte Trainings- bzw. Personalentwicklungsprogramme zu gestalten, damit eine hohe Umsetzung von Lerninhalten in die Praxis sichergestellt wird. Wer also z. B. nur eine geringe Veränderungskonsequenz aufweist, braucht auf jeden Fall eine intensive Nachbetreuung und Begleitung in Form eines Transfercoachings. Dabei lernt er gleichzeitig, wie er seine Transferstärke verbessern kann.

Ein weiteres Element der Transferstärke-Methode ist die Analyse des Umfelds. Das eigene Umfeld beeinflusst nämlich, inwiefern die persönliche Transferstärke zum Ausdruck kommt. Ein unterstützendes Umfeld wirkt sich positiv aus. Das gesamte Transferstärke-Modell zeigt die Abbildung.

Mehr: www.deutscher-weiterbildungspreis.de

Donnerstag, 10. November 2011

»Die Transferstärke der Teilnehmer entscheidet über die Wirksamkeit eines Trainings.«

»Führen und Lernen in innovativen Unternehmen« lautete das Thema des Herbstforums des Münchener Bildungsforums (MBF). Als erster Referent stellte Prof. Dr. Axel Koch unter dem Titel »Neue Wege für eine rentable Personalentwicklung und mehr Trainingswirkung« die von ihm entwickelte Transferstärke-Methode vor. Transferstärke beschreibt die Fähigkeit einer Person, Lernerkenntnisse aus einer Fortbildung oder einer anderen Lernsituation nachhaltig in die Praxis umzusetzen.
Er stellte u.a. drei grundlegende Fähigkeiten heraus, die für den Umsetzungserfolg von Lernimpulsen verantwortlich sind: Offenheit (zentrale Grundlage für jede Weiterentwicklung), Umsetzungsinitiative (ohne Aktivität und Selbstverantwortung bleibt alles beim Alten) und Veränderungskompetenz (entscheidend für die Entstehung neuer Kompetenzen und Gewohnheiten).
Sein Resumée: »Über die Wirksamkeit eines Trainings entscheidet nicht nur der Inhalt, sondern die Transferstärke der Teilnehmer«.
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